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<pre>Die Abberufung des Managers hat den Weg für einen totalen Neustart im Jahr 2017 freigemacht: Nachdem es in den letzten zwölf Monaten kontinuierlich abwärts ging, ist es aber sicherlich auch nicht der dümmste Gedanke, fortan auf gänzlich unverbrauchtes Personal zu setzen.  <p> Gerade im Vergleich zur weitgehend versemmelten letzten Spielzeit waren die Verbesserungen kaum zu übersehen. Abgesehen von der plötzlich klar erkennbaren Struktur, hinterließ die Mannschaft auch den Eindruck, endlich wieder geschlossen an einem Strang zu ziehen.  <p>  für einen herben Schlag ins Konto hatte dabei insbesondere das 1:3 in der Coface-Arena gesorgt; schließlich musste Bayer den über weite Strecken deutlich überlegenen FSV in der Tabelle zu allem Überfluss sogar passieren lassen. <p> Schließlich ergatterte Bayer aus den letzten sieben Kräftemessen mit den Rheinhessen 19 der insgesamt 21 möglichen Zähler und war dabei in aller Regel tonangebend (6 Siege, 1 Unentschieden). <p>  Am vergangenen Spieltag setzte es für Königsblau wieder einmal einen Rückschlag. In Mainz kassierte die Elf von Andre Breitenreiter eine 1:2-Niederlage und ist dadurch in der Tabelle nach unten neuerlich gerutscht. Im Kampf um die Plätze im internationalen Geschäft geht es auch heuer extrem knapp zu.  </pre>


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<pre>In der entscheidenden Phase des Spiels profitierten die Hessen somit vor allem davon, dass sich der HSV mit einem Eigentor und einem Platzverweis ganz von alleine aus dem Rennen nahm: Erst nach diesen Schlüsselszenen wurde der geschenkte Vorsprung mit einigem Glanz in die Höhe geschraubt.  <p> Tedesco: „Wir haben in den ersten 15 Minuten ein gutes Spiel gemacht, anschließend gehörte die Halbzeit komplett Wolfsburg. Nach dem 1:1 hatten wir sogar die Führung auf dem Fuß, und dann verlierst Du noch. Wir nehmen das Positive mit und freuen uns das erste Heimspiel.“  <p>  Dass sich die bayrischen Schwaben nun stattdessen auch weiterhin mit der Lauerstellung begnügen müssen, ist ausgerechnet der zuvor wie geschmiert laufenden Offensive anzulasten, die im Verlauf der Partie gleich mehrfach die Chance auf eine frühe Vorentscheidung liegen ließ. <p> Gerade das Spiel gegen den Tabellenführer könnte allerdings zeigen, dass sich nicht nur die Mannschaft in einem Lernprozess befindet: So trauen wir es Schubert zwar zu, seine Fohlen mit einem mutigen Matchplan auszustatten — mehr als ein bisschen Bayern-Ã„rgern ist für die Hausherren unter dem Strich aber trotzdem nicht drin. <p>  Von der Dirk Schuster damals in Aussicht gestellten Qual der Wahl kann zumindest aktuell keine Rede mehr sein; umso erfreulicher ist es deshalb für die bayrischen Schwaben, dass wenigstens der neue Trainer hält, was man sich von ihm versprochen hat.  </pre> 


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<pre> Derzeit rangiert die Borussia vom Niederrhein auf Rang 2 im Gesamt-Klassement — vier Zähler hinter dem BVB. Um dran zu bleiben, wird es wohl einen Sieg in Leipzig brauchen, denn die Dortmunder haben den SC Freiburg zu Gast.  <p> Die Bayern traten dominant auf und gaben von Beginn weg den Ton an — Gegenwehr war von Hoffenheim nur wenig zu sehen.  <p>  Tatsächlich hatte die Werkself deutlich mehr Ballbesitz (67%), spielte mehr Pässe (727:360) und leistete den größerem Aufwand (125:120 gelaufene Kilometer). <p>  Unterstützung erhält er dabei von Vordermann Robert Lewandowski, dem ein Mitstreiter an vorderster Front freilich nicht ungelegen käme: „für Thomas ist es besser, wenn er hinter mir spielen kann, auch um diesen freien Raum zu suchen.“ <p>  An der Trainerfront herrscht beim FC Schalke ungewohnte Ruhe, doch die „Königsblauen“ wären nicht die „Königsblauen“, wenn im Verein nicht doch eine gewisse Unruhe herrschen würde. Der Abgang von Julian Draxler zum VfL Wolfsburg hat die Wogen hochgehen lassen, vor allem aufgrund des Umstandes, dass kein Ersatz geholt wurde.  </pre>


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<pre> Die Tabelle weist für die Klubs aus Leverkusen und Hoffenheim vor dem direkten Duell in der BayArena lediglich eine Differenz von drei Zählern aus: In der Beurteilung des bisherigen Saisonverlaufs könnten die Meinungen der beiden Mannschaften dennoch kaum weiter auseinandergehen.  <p> Dass sich Roger Schmidt im Heimspiel gegen Dortmund als Gerechtigkeitsfanatiker in eigener Sache inszenierte, hätte um ein Haar zu einem Spielabbruch geführt: Letztlich erwies es sich als eine nicht so gute Idee, dem Platzverweis des Schiedsrichters nicht das angemessene Gehör zu schenken.   <p> Fasst man sämtliche Duelle der beiden Teams zusammen, also auch jene in der Bundesliga sowie im DFB-Pokal, ergibt sich ein ausgeglichenes Bild: So stehen 9 Mainzer Siege acht von Augsburg gegenüber; 6 Begegnungen endeten mit einem Remis. <p>  „Wir müssen nicht Trübsal blasen. Ich habe gute Sachen gesehen und bin sehr optimistisch — trotz der Tatsache, dass wir nur einen Punkt haben.“  <p> Und der schlägt mit der Empfehlung von drei Ligadreiern in Serie in der Coface Arena auf – darunter der eminent wichtige 2:1-Heimsieg über Bayer Leverkusen am vergangenen Sonntag.  </pre>


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<pre> In den übrigen vier der jüngsten fünf ausgetragenen Vergleiche setzte sich hingegen stets irgendwann die größere Klasse des Titelverteidigers durch, der sich nicht zuletzt auch bei seinem letzten Abstecher ins Revier als ein äußerst geduldig aufspielender Besucher erwies.  <p> … Die Mainzer während ihrer letzten drei Duelle gegen die Bayern stets als erstes in Führung gegangen sind?  <p>  Dementsprechend groß ist der Sprung, den der VfB in der Tabelle hingelegt hat: von einem fixen Abstiegsplatz bis auf Rang zehn nach dem 2Spieltag. Kein Wunder, dass das Selbstvertrauen beim VfB in ungeahnte Höhen gestiegen ist. <p>  Der Substanzverlust ist immens, in der Abwehr stand mit Jorge Mere nur noch ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung. Deshalb kam gegen die „alte Dame“ der erst 16-jährige Yann-Aurel Bisseck zum Einsatz. Die Situation wird sich bis zum Schalke-Spiel kaum bessern.  <p> Obwohl die Freiburger bereits nach vier Minuten in Führung gingen und viele gute Torchancen hatten, wären sie kurz vor Schluss sogar fast noch leer ausgegangen.  </pre>


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